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Der Bildungsarbeit auf der Sonderschulabschlussklasse (SAK) orientiert sich in erster Linie an den Anforderungen und Möglichkeiten, denen Jugendliche mit grösserem besonderem Bildungsbedarf nach Ende der obligatorischen Schulzeit begegnen. Der persönliche Reifeprozess und die berufliche Orientierung werden unterstützt und begleitet, damit berufliche Neigungen und Eignungen erkannt werden.

Das Konkretisieren einer Lebensperspektive mit allen Beteiligten steht im Vordergrund. Das gesamte Spektrum der vorhandenen Möglichkeiten wird einbezogen, d.h. von der Beschäftigung in Werkstätten mit geschützten Arbeitsplätzen bis hin zu einer möglichen Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt unter jeweiliger Berücksichtigung des Wohnens in differenzierten Wohnformen.

Die Jugendlichen werden darauf vorbereitet, sich als Erwachsene in den Lebensbereichen "Wohnen", "Arbeit", "Freizeit", "Partnerschaft" und "Öffentlichkeit" im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten zurecht zu finden, sich einzugliedern, sich zu betätigen und sich behaupten zu können.

Die SAK ist ein Lebensraum, in dem die drei Bereiche Wohnen, Schule und Arbeit eine Einheit bilden. Das Internat ist obligatorisch. Die SAK dauert zwei Jahre.

   

Bereich Schule

Das Konzept der SAK bedingt, dass sich Schule und Wohngruppe die Aufgaben teilen und eng zusammenarbeiten. Unterrichtsthemen der Schule finden im Wohnbereich ihre Fortsetzung und was auf der Wohngruppe gelebt wird, verarbeiten die Jugendlichen in der Schule. Dabei wird stets auf den Praxisbezug zum Alltag geachtet.

Da die Jugendlichen einen unterschiedlichen Bildungsstand aufweisen, werden Ziele, Inhalte und Methoden ihren individuellen Fähigkeiten angepasst.

Verteilt auf das Jahr finden mehrere themenbezogene Projektwochen statt.